Zu meinem Gast

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Name: Burak Bahar

Alter: 27

Lizenz: DFB-A-Lizenz

Derzeit Trainer: U15 Trainer im NLZ von Hannover 96

Die Kommunikation ist das wichtigste Werkzeug für den Trainer!

Kurz Vorweg

Auf Grund der Erfahrungswerte aus meinem ersten Interview, der Fülle an hochinteressanten Themen und Aussagen von Burak und der Hörerfreundlichkeit haben wir das aufgenommene Interview in zwei Teile aufgeteilt. Der zweite wird dann nächste Woche hochgeladen wenn ihr schon richtig heiß auf die Fortsetzung seid 🙂

Mit Menschlichkeit und Kommunikation zum Erfolg

Mit 27 Jahren schon seit 10 Jahren Trainer zu sein ist an sich schon bemerkenswert. In einem Alter, in denen andere noch einige Jahre selber kicken wollen, bereits den Aufstieg in die Jugend-Bundesliga geschafft zu haben ist bockstark. Sich dort dann zu spielerisch zu etablieren und sich in den Fokus eines Bundesligisten zu spielen, der einen dann für sein Nachwuchsleistungszentrum gewinnen will  ist einfach grandios!

Schon auf den ersten Metern im Interview wird deutlich, wie reflektiert und klar Burak über sich als Trainer spricht. Welche Dinge ihm wichtig sind und was er in diesen 10 Jahren bereits an zahlreichen Erfahrungen hat sammeln können. Zwei Begriffe, die in seiner Erzählung immer wieder genannt werden, sind Menschlichkeit und Kommunikation. Gerade Letzteres ist für ihn der Schlüssel zum Erfolg auf den er besonders viel Wert legt!

Wir sprechen auch über das, was im Jugendfußball im absoluten Fokus stehen sollte, es aber leider nicht immer tut: Entwicklung. Sollte man sich im Jugendfußball nur an Ergebnissen messen lassen? Oder ist es nicht ein genauso riesiger Erfolg, die Spieler im Training und Spiel so weiterzuentwickeln, dass sie nach der Saison „den nächsten Schritt machen“ für Ihre Karriere? Für Burak ist die Antwort absolut klar und ihm ist es wichtig, dass seine Spieler nicht nur sauber passen und stoppen können, sondern auch menschlich sich weiterentwickeln.

Ohne Fleiß keinen Preis – Scouting zahlt sich aus

Als Underdog in der Jugend-Bundesliga kann man nur bestehen, wenn man dem Defizit an Manpower und finanziellen Möglichkeiten mit absoluter Leidenschaft und Engagement begegnet. Im Fall von Burak bedeutete das, zusammen mit seinem besten Kumpel, jedes Wochenende auf den Fußballplätzen der Umgebung unterwegs zu sein und Spiele zu sichten. Immer auf dem neusten Stand und am besten sehr früh dran sein war die Devise und dann ging es darum die Talente, die ins Anforderungsprofil passten, auch zu überzeugen. Das alles kostet Zeit, Nerven und sehr viel Überzeugungskunst, aber lohnt sich am Ende ungemein. Burak erzählt uns worauf er beim Scouting besonders achtet, welche Punkte ihm bei einem Spiel wichtig sind und wie er es geschafft hat, sich gegen namhafte Konkurrenz auch immer wieder mal durchzusetzen bei der Spielerakquise.

Ihr seht, da steckt schon einiges drin! Deshalb, nicht noch groß Rumgeschreibe…sondern viel Spaß beim Hören:

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Das erwartet euch im zweiten Teil…

  • Vom Teilzeitcoach zum Vollzeitcoach
  • 5 schnelle Fragen (eine Antwort hat es in sich)
  • Welchen Tipp würde Burak einem Teilzeitcoach am Anfang seiner Karriere geben?
  • Links für Tool-Empfehlungen und Infos
  •  3 Trainingsformen zum Download

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